* Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten. Affiliate-Link.
Redaktionelle Produktanalyse
Diese Analyse basiert auf Herstellerangaben, technischen Datenblättern und unserer Recherche. Wir haben das Produkt nicht selbst physisch getestet. Wie wir analysieren →
Die GRAEF CM800 ist eine hochwertig verarbeitete Kaffeemühle, die mit einem aromaschonenden Edelstahl-Kegelmahlwerk und vielfältigen Einstellmöglichkeiten überzeugt. Ihr herausragendes Merkmal ist das exzellente Preis-Leistungs-Verhältnis, untermauert durch ein robustes Aluminiumgehäuse und ein außergewöhnlich umfangreiches Zubehörpaket. Während sie das Potenzial für sehr präzise Mahlergebnisse für Espresso bietet, erfordert die Feinabstimmung eine gewisse Einarbeitungszeit und Geduld. Die Materialwahl ist überwiegend hochwertig, auch wenn einzelne Kunststoffteile in der Vergangenheit kritisiert wurden.
Empfehlung: Ideal für ambitionierte Einsteiger in die Siebträger-Welt, die für einen fairen Preis eine leistungsfähige und gut ausgestattete Mühle suchen und bereit sind, sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Weniger geeignet für Nutzer, die eine vollautomatische 'One-Click'-Lösung mit digitalem Komfort erwarten.
Eigenschaften im Detail
Vorteile
- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Sehr umfangreiches Zubehör im Lieferumfang
- Aromaschonendes Edelstahl-Kegelmahlwerk
- 40 Mahlgrade plus zusätzliche Feinjustierung
- Langsam laufender, potenziell leiserer Motor
- Einfache Reinigung durch entnehmbare Teile
- Gezielte Antistatik-Maßnahmen
- Hochwertiges und robustes Aluminiumgehäuse
Nachteile
- Feinabstimmung für Espresso erfordert Einarbeitung
- Kein digitaler Timer für portionsgenaues Mahlen
- Einzelne Kunststoffkomponenten stehen in der Kritik
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GRAEF CM800 - Elektrische Kaffeemühle, Aluminiumgehäuse, Bohnenbehälter 350 g, Edelstahl-Kegelmahlwerk, 40 Mahlgrade, Kaffeemühle Siebträger, Antistatik-Einsatz, Aluminium-Schaufelrad, 128 W, Silber
149,26 €*
Die GRAEF CM800 ist eine kompakte, espresso-orientierte Kaffeemühle mit Edelstahl-Kegelmahlwerk, 40 Mahlgradeinstellungen und zusätzlicher Feinjustierung. Sie bietet viel Ausstattung fürs Geld, verlangt im Espresso-Bereich aber spürbare Einstellarbeit.
Das Wichtigste auf einen Blick
- •Espresso-Fokus mit Reserven: Die GRAEF CM800 arbeitet mit einem langsam laufenden Edelstahl-Kegelmahlwerk, 40 Mahlgradeinstellungen und zusätzlicher Feinjustierung am oberen Mahlwerk.
- •Stark ausgestattet: 350 g Bohnenbehälter, Kaffeemehlbehälter, 2 Siebträgerhalter, Fülltrichter, Reinigungspinsel und Ablagegummimatte gehören zum Lieferumfang.
- •Kompakt und wertig: Das silber lackierte Aluminiumgehäuse misst 230 mm x 135 mm x 397 mm bei 2,63 kg.
- •Wichtiger Praxispunkt: Für Espresso kann die Mahlgradeinstellung laut Fachredaktionen und Anwender-Stimmen präzise Ergebnisse liefern, verlangt aber teils spürbare Einstellarbeit.
GRAEF CM800 Kaffeemühle
Die GRAEF CM800 gehört seit Jahren zu den bekanntesten elektrischen Kaffeemühlen im bezahlbaren Heim-Barista-Segment. Das fällt schon beim Datenblatt auf: ein silber lackiertes Aluminiumgehäuse, ein aromaschonendes Edelstahl-Kegelmahlwerk, 40 Mahlgradeinstellungen und eine ausdrücklich auf verschiedene Zubereitungsarten ausgelegte Konstruktion – von Espresso über Filterkaffee bis hin zu French Press. Genau diese Bandbreite macht die Mühle für viele interessant, die von vorgemahlenem Kaffee oder einer einfachen Standardmühle auf ein präziseres Heim-Setup umsteigen wollen.
Besonders spannend ist an der CM800, dass GRAEF nicht nur mit der Zahl der Mahlstufen wirbt, sondern auch mit technischen Details, die in der Praxis wirklich eine Rolle spielen. Dazu gehören das langsam laufende Kegelmahlwerk mit ca. 800–900 Umdrehungen pro Minute, der Antistatik-Einsatz gegen Streueffekte und das Aluminium-Schaufelrad mit 5er Teilung, das das Kaffeemehl zum Auslauf transportiert. Das klingt zunächst nach Marketing-Sprache – unser Eindruck ist aber: Hier stecken reale Funktionsbausteine dahinter, die erklären, warum die CM800 bis heute in vielen Heimküchen und an Siebträgermaschinen zu finden ist.
Gleichzeitig ist die Mühle kein Selbstläufer für jeden. Fachredaktionen ordnen sie als preisattraktive Einsteigerlösung für Espresso ein, weisen aber auch sehr klar auf Grenzen hin. Vor allem die Feinabstimmung für Espresso kann Zeit kosten. Aus der Kaffee-Community kommen ähnliche Stimmen: Viele loben die gleichmäßige und feine Mahlung, gerade im Zusammenspiel mit Heim-Siebträgermaschinen, andere berichten von Lernkurve, Einstellarbeit und einzelnen Materialkritikpunkten im Kunststoffbereich.
Unserer Einschätzung nach ist genau das der Kern der GRAEF CM800: Sie ist keine Komfortmühle mit digitaler Timerlogik oder High-End-Präzision, sondern eine kompakte, solide ausgestattete Kaffeemühle mit klarem Espresso-Anspruch, die für ihren Preis viel bietet – solange du bereit bist, dich mit Mahlgrad und Bohne wirklich zu beschäftigen.
Kurz eingeordnet
Produkttyp: Elektrische Kaffeemühle
Modell: GRAEF CM800
Ausrichtung: Besonders interessant für Siebträger-Nutzer, aber laut Hersteller auch für Filterkaffee und French Press geeignet.
Stärken im Überblick: 40 Mahlgradeinstellungen, zusätzliche Feinjustierung, 350 g Bohnenbehälter, Direktmahlung in den Siebträger oder in den Kaffeemehlbehälter.
Hauptmerkmale & Funktionen
Edelstahl-Kegelmahlwerk: Was hier technisch wichtig ist
Das Herzstück der GRAEF CM800 ist das Edelstahl-Kegelmahlwerk. Anders als einfache Schlagmesser-Lösungen zerkleinert ein Kegelmahlwerk die Bohnen nicht unkontrolliert, sondern führt sie gezielt durch den Mahlspalt. Das ist für die Kaffeequalität entscheidend, weil ein definierterer Mahlgrad die Grundlage für eine gleichmäßigere Extraktion bildet. GRAEF betont zusätzlich, dass das Mahlwerk langsam läuft und mit ca. 800–900 Umdrehungen pro Minute arbeitet. Genau dieser Punkt ist fachlich relevant: Weniger Drehzahl bedeutet in der Regel weniger Reibungswärme, und weniger Reibungswärme hilft dabei, empfindliche Aromastoffe der Bohne nicht unnötig zu belasten.
Der Begriff „aromaschonend“ ist hier also nicht bloß ein hübsches Etikett, sondern lässt sich direkt auf die Kombination aus Mahlwerksbauart und niedriger Drehzahl zurückführen. Kaffee enthält flüchtige Aromakomponenten und Öle, die bei Wärme und langer Sauerstoffeinwirkung schnell an Frische verlieren. Deshalb ist eine Mühle, die Bohnen zügig, aber nicht überhitzt verarbeitet, grundsätzlich im Vorteil. Dass GRAEF dieses Mahlwerk nicht nur als Edelstahl-Kegelmahlwerk beschreibt, sondern auch die langsame Rotation nennt, ist aus unserer Sicht einer der wichtigsten Pluspunkte im Datenblatt.
In der Praxis wird daraus allerdings nicht automatisch High-End-Mahlgut. Hier lohnt sich der Blick in die Fachredaktionen: Coffeeness beschreibt die CM800 als preiswertes Einsteigermodell mit vielen Mahlgradeinstellungen, robuster Verarbeitung und viel Gegenwert. Kaffeemacher.de sieht das kritischer und hebt hervor, dass die Mühle zwar espressofein mahlen kann, die Partikelverteilung aber vergleichsweise breit ausfällt. Genau dieser Unterschied ist wichtig: Die CM800 ist technisch in der Lage, feines Espressomehl zu erzeugen – die absolute Homogenität des Mahlguts liegt aber nicht auf dem Niveau deutlich teurerer Spezialmühlen.
Damit ist auch die Zielgruppe klar umrissen. Wer vom einfachen Haushaltsgerät kommt, bekommt mit der CM800 einen echten Schritt nach vorn: frischer gemahlen, deutlich flexibler und espressofähig. Wer dagegen eine kompromisslose Mühle für maximale Präzision sucht, wird die konstruktiven Grenzen schneller spüren. Für ihre Klasse ist das Mahlwerk dennoch der Kern ihrer Attraktivität.
40 Mahlgrade und zusätzliche Feinjustierung
Ein starkes Argument der GRAEF CM800 sind die 40 Mahlgradeinstellungen. Diese werden laut Hersteller über einen komfortablen Einstellkragen gewählt. Schon das zeigt, dass die Mühle nicht auf nur eine Zubereitungsart festgelegt ist. GRAEF nennt ausdrücklich Espresso, Filterkaffee und French Press. Wer also morgens Espresso aus dem Siebträger und am Wochenende grober gemahlenen Kaffee für die Pressstempelkanne bevorzugt, bekommt hier eine Mühle mit spürbar größerem Einsatzspektrum als bei vielen simplen Espresso-Einstiegsmodellen.
Besonders wichtig ist aber die zusätzliche Feineinstellung des oberen Mahlwerks. Das ist mehr als ein Randdetail. Bei Espresso bewegen wir uns in einem sehr kleinen geschmacklichen Korridor: Schon minimale Änderungen beim Mahlgrad beeinflussen Durchlaufzeit, Extraktion und Geschmack stark. Genau deshalb kann eine zusätzliche Feinjustierung hilfreich sein, wenn Bohnen, Röstgrad oder Luftfeuchtigkeit die gewohnte Einstellung plötzlich unpassend machen.
In der Fachpraxis ist diese Feinjustierung allerdings Fluch und Segen zugleich. Kaffeemacher.de beschreibt sehr deutlich, dass sie bei ihrer Analyse sogar eine innere Justierung der Mahlscheiben vornehmen mussten, weil der Espresso selbst auf der feinsten äußeren Einstellung noch zu schnell durchlief. Das ist ein wichtiger Hinweis für alle, die eine absolute Plug-and-play-Lösung erwarten. Die CM800 bietet Einstellreserven – aber diese Reserven können bedeuten, dass du dich wirklich mit der Mechanik beschäftigen musst.
Aus der Kaffee-Community kommt hierzu ein differenziertes Bild. Mehrere Anwender-Stimmen berichten, dass sich mit etwas Geduld und anfänglicher Einstellarbeit sehr gutes, feines Espressopulver erzielen lässt. Ein Nutzer lobt ausdrücklich, dass die in anderen Stimmen erwähnten Schwierigkeiten bei der Mahlgradeinstellung bei ihm nicht auftraten. Andere sagen dagegen offen, dass es eine Art „Lehrgang“ oder viel Trial-and-Error braucht. Unser Fazit dazu ist klar: Die 40 Mahlgrade sind ein echter Vorteil, aber nur dann, wenn du bereit bist, die Mühle aktiv einzustellen und nicht nur auf Werkseinstellung zu vertrauen.
| Merkmal | Einordnung |
|---|---|
| Mahlwerk | Edelstahl-Kegelmahlwerk, laut Hersteller aromaschonend |
| Drehzahl | ca. 800–900 Umdrehungen pro Minute laut Amazon-Herstellerdaten |
| Mahlgrade | 40 Mahlgradeinstellungen |
| Zusatzjustierung | Zusätzliche Feineinstellung am oberen Mahlwerk |
| Zubereitungsarten | Espresso, Filterkaffee, French Press etc. laut Hersteller |
On-Demand-Mahlen, Antistatik-Einsatz und Aluminium-Schaufelrad
Im Alltag entscheidet nicht nur das Mahlwerk, sondern auch die Frage, wie sauber und bequem die Mühle arbeitet. GRAEF setzt hier auf mehrere Details, die auf den ersten Blick klein wirken, in Summe aber viel für die Handhabung ausmachen. Die CM800 mahlt direkt in den Siebträger oder alternativ in den Kaffeemehlbehälter. Genau dieses On-Demand-Prinzip ist für Espresso sinnvoll, weil der Kaffee ohne Umweg direkt in das Werkzeug fällt, mit dem du ihn anschließend verarbeitest.
Dazu kommen 2 Siebträgerhalter, was ein wichtiges Ausstattungsdetail ist. Nicht jeder Heim-Siebträger nutzt denselben Durchmesser oder dieselbe Form. Eine flexible Halterlösung verbessert den Sitz des Siebträgers beim Mahlen und reduziert gleichzeitig Gefummel unter dem Auslauf. Coffeeness nennt die Siebträgerhalterung ausdrücklich als klaren Hinweis darauf, dass die CM800 stark auf Espresso ausgerichtet ist. Ergänzt wird das durch den im Lieferumfang enthaltenen Fülltrichter, der beim sauberen Befüllen zusätzlich helfen kann.
Spannend wird es beim Antistatik-Einsatz. Statische Aufladung ist bei Kaffeemühlen ein bekanntes Thema: feines Kaffeemehl haftet an Auslauf, Behälter oder Gehäuse, verteilt sich auf der Arbeitsfläche und macht jede Routine unnötig unordentlich. GRAEF nennt den Antistatik-Einsatz ausdrücklich als Gegenmaßnahme gegen den „Streueffekt“. Coffeeness sieht hier dennoch mehr statische Aufladung, als ihnen lieb ist. Das widerspricht dem Hersteller nicht komplett, zeigt aber realistisch, was du erwarten darfst: Der Antistatik-Einsatz ist ein sinnvolles Konstruktionsmerkmal, beseitigt das Thema aber nicht zwangsläufig vollständig.
Hinzu kommt das Aluminium-Schaufelrad mit 5er Teilung. Seine Aufgabe ist es, das gemahlene Kaffeemehl optimal zum Auslauf zu befördern. Das ist technisch sinnvoll, denn gerade bei feineren Mahlgraden können Pulveransammlungen, Klümpchenbildung oder Rückstände im Mahlkanal die Ausgabe erschweren. Dass GRAEF hier eine konkrete Transportlösung nennt, ist positiv – ebenso wie die Kabelaufwicklung, die im Alltag für eine aufgeräumtere Stellfläche sorgt.
Unser Eindruck: Die CM800 wurde nicht nur auf Mahlfeinheit, sondern auch auf Heimküchen-Bedienung hin entwickelt. Wer häufig direkt in den Siebträger mahlt, wird genau diese kleinen Ausstattungsdetails deutlich stärker wahrnehmen als bloße Werbeslogans.
Material, Gehäuse und Bauform
Die CM800 tritt optisch und konstruktiv deutlich wertiger auf als viele günstige Kunststoffmühlen. Der Hersteller nennt ein Aluminiumgehäuse, silber lackiert. Amazon führt das Material ebenfalls als Aluminium, die Farbe als Silber. Das ist mehr als reine Optik. Ein Metallgehäuse bringt meist eine höhere Verwindungssteifigkeit, einen solideren Stand und ein insgesamt erwachseneres Bediengefühl mit sich. Bei einer Kaffeemühle ist das relevant, weil Bohnenbehälter, Mahlwerk und Ausgabebereich bei jeder Nutzung mechanisch belastet werden.
Mit 230 mm x 135 mm x 397 mm bleibt die Mühle angenehm kompakt. Gerade die schmale Breite von 135 mm hilft in kleineren Küchen, in denen neben Siebträgermaschine, Tamper, Abschlagbehälter und Waage kaum noch Platz bleibt. Kaffeemacher.de hebt genau diese Maße als großen Pluspunkt hervor und ordnet die Mühle als küchentauglich ein. Auch das Gewicht von 2,63 kg ist für diese Gerätegröße ordentlich: schwer genug für einen stabilen Stand, aber nicht so massiv, dass Umstellen oder Reinigen mühsam wird.
Ganz ohne Einschränkung bleibt der Materialeindruck allerdings nicht. Coffeeness weist darauf hin, dass an wichtigen Stellen wie Ausgabeschacht und Bereich unter den Mahlscheiben viel Kunststoff verarbeitet ist. Auch aus der Kaffee-Community kommen einzelne kritische Stimmen zu Kunststoffteilen rund um den Bohnenbehälter oder den Fingerschutz am Auslass. Das muss man sauber einordnen: Das Gehäuse selbst vermittelt Wertigkeit, aber die Mühle ist konstruktiv kein Vollmetallgerät. Genau hier zeigt sich ihre Positionierung im mittleren Preisbereich.
Positiv bleibt, dass GRAEF die CM800 als Profi-Kaffeemühle mit professionellem Design inszeniert und dieses Versprechen zumindest bei Formfaktor, Bedienlogik und Außenanmutung nachvollziehbar unterstützt. Wer eine optisch erwachsene Mühle sucht, die sich neben einer Heim-Siebträgermaschine nicht verstecken muss, bekommt mit der CM800 ein stimmiges Gesamtbild.
Anwendungsbeispiele aus der Praxis
- •Für den Heim-Siebträger: Direkte Mahlung in den Siebträger mit passender Halterung ist die naheliegendste Einsatzart der CM800.
- •Für wechselnde Zubereitung: Wer zwischen Espresso, Filterkaffee und French Press wechselt, profitiert von den 40 Mahlgradeinstellungen.
- •Für Frische statt Vorratsmahlung: Besonders sinnvoll ist die Mühle, wenn du Bohnen erst kurz vor der Zubereitung mahlst.
Vorteile & Stärken
Was uns an der GRAEF CM800 besonders überzeugt, ist die Kombination aus echtem Funktionsumfang und klarer Espresso-Ausrichtung in einem Preisbereich, in dem viele Geräte entweder sehr einfach aufgebaut oder nur eingeschränkt fein genug für Siebträger sind. Der Hersteller liefert nicht nur ein schönes Gehäuse, sondern ein vollständiges Set aus Bohnenbehälter, Kaffeemehlbehälter, zwei Siebträgerhaltern, Fülltrichter, Reinigungspinsel und Ablagegummimatte. Das nimmt Einsteigern viele Zusatzkäufe ab.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Bandbreite der Einstellmöglichkeiten. 40 Mahlgrade sind für eine Heim-Kaffeemühle in dieser Klasse ernst zu nehmen. Noch wichtiger ist aber, dass GRAEF die zusätzliche Feinjustierung nicht verschweigt. Genau daran sieht man, dass die Mühle auf Bohnen und Zubereitung anpassbar sein soll – und nicht bloß auf Knopfdruck irgendein Standardpulver ausgibt. Für alle, die Espresso bewusst zubereiten, ist das ein echtes Argument.
Auch die langsame Drehzahl des Kegelmahlwerks ist inhaltlich relevant. In der Kaffeepraxis steht eine niedrige Umdrehungszahl meist für schonenderes Mahlen und geringere Hitzeentwicklung. Das passt zum generellen Anspruch der CM800, Aroma nicht unnötig zu verlieren. Gerade wer bisher mit vorgemahlenem Kaffee oder einer sehr einfachen Mühle gearbeitet hat, wird die Frische und Steuerbarkeit des Mahlguts deutlich wahrnehmen.
Stark ist außerdem die kompakte Bauform. Viele Heim-Barista-Setups kämpfen mit Platzmangel, und hier spielt die Mühle ihre Maße von 230 mm x 135 mm x 397 mm aus. Sie wirkt erwachsen, nimmt aber wenig Stellfläche ein. In Verbindung mit dem Aluminiumgehäuse entsteht ein Auftritt, der klar hochwertiger wirkt als viele reine Kunststofflösungen.
Nicht zu unterschätzen ist schließlich die breite Marktetablierung. Die CM800 ist kein Exot, sondern ein seit Jahren präsentes Modell. Coffeeness hebt zudem die gute Ersatzteilversorgung hervor. Für ein Gerät, das regelmäßig genutzt und gereinigt wird, ist das ein echter Vertrauensfaktor. Unserer Einschätzung nach ist genau das ein Punkt, den viele erst nach einigen Jahren Besitz wirklich zu schätzen wissen.
Was die CM800 stark macht
Mahlwerk: Aromaschonendes Edelstahl-Kegelmahlwerk mit langsamer Drehzahl
Flexibilität: 40 Mahlgradeinstellungen plus zusätzliche Feinjustierung
Espresso-Tauglichkeit: Siebträgerhalter, On-Demand-Mahlung und fein einstellbarer Mahlgrad
Ausstattung: Umfangreicher Lieferumfang für den sofortigen Start
Format: Schlanke Maße und 2,63 kg Gewicht für gute Küchentauglichkeit
Für wen geeignet?
- •Für Heim-Baristi, die eine kompakte Espresso-Mühle mit echter Mahlgradanpassung suchen.
- •Für Nutzer, die zwischen Espresso, Filterkaffee und French Press wechseln und nur eine Mühle auf der Arbeitsplatte möchten.
- •Für Einsteiger, die bereit sind, Zeit in Bohne, Mahlgrad und Feinjustierung zu investieren.
- •Weniger passend für alle, die eine komplett digitale Komfortlösung ohne Lernkurve erwarten.
Beliebte Alternativen
Nachteile & Einschränkungen
So klar die Stärken der GRAEF CM800 sind, so ehrlich muss man auch über die Grenzen sprechen. Die wichtigste Einschränkung betrifft die Einstellarbeit für Espresso. Fachredaktionen sind sich hier bemerkenswert einig, auch wenn sie das Ergebnis unterschiedlich bewerten. Kaffeemacher.de bezeichnet die Mahlgradeinstellung ausdrücklich als nicht einfach und kritisiert, dass sogar eine innere Justierung notwendig werden kann. Auch Coffeeness spricht davon, dass Reinigung und statische Aufladung besser sein könnten und erwähnt Totraum als Schwachpunkt.
Ein zweiter Punkt ist die Mahlgutkonsistenz. Hier müssen wir sauber zwischen Herstelleranspruch und Fachredaktions-Eindruck unterscheiden. Der Hersteller beschreibt das Mahlwerk als aromaschonend und für verschiedene Zubereitungsarten geeignet – was korrekt ist. Kaffeemacher.de geht tiefer und analysiert die Partikelverteilung kritisch: Dort wird eine breite Streuung beschrieben, mit zu vielen zu groben und zu feinen Partikeln im Espressobereich. Das heißt nicht, dass kein guter Espresso möglich ist. Es heißt aber: Im direkten Vergleich mit präziseren, deutlich teureren Mühlen kommt die CM800 an Grenzen.
Ebenfalls relevant ist der Totraum. Kaffeemacher.de nennt hier ca. 8 Gramm. Fachlich bedeutet das: In der Mühle kann altes Kaffeemehl zurückbleiben, das bei der nächsten Mahlung mit ausgeworfen wird. Gerade für Espresso-Fans, die Bohnen wechseln oder auf maximale Frische achten, ist das kein Nebenthema. In der Praxis kann so ein Totraum die Reproduzierbarkeit erschweren.
Auch beim Thema Materialanmutung im Detail gibt es Einschränkungen. Das Aluminiumgehäuse wirkt hochwertig, aber an funktionalen Stellen kommt Kunststoff zum Einsatz. Aus der Kaffee-Community gibt es dazu gemischte Stimmen: viele sind zufrieden, einzelne berichten von Verschleiß oder Brüchen an Kunststoffteilen. Solche Aussagen werten wir nicht als gesicherten Serienfehler, sie zeigen aber, dass die Mühle konstruktiv eben kein Vollmetall-Arbeitstier ist.
Unserer Analyse nach solltest du die CM800 deshalb nicht als magische Abkürzung zum perfekten Espresso sehen. Sie ist eher eine fähige, aber fordernde Einsteiger- bis Mittelklassemühle. Wer ihre Logik versteht und akzeptiert, kann viel aus ihr herausholen. Wer maximale Konstanz ohne Einarbeitung sucht, sollte höher einsteigen.
Technische Details & Spezifikationen
Hier wird es spannend, denn bei Kaffeemühlen lohnt sich der Blick auf jedes einzelne Detail. Die GRAEF CM800 kombiniert ein kompaktes Gehäuse mit einer Ausstattung, die klar auf unterschiedliche Zubereitungsarten zugeschnitten ist. Wichtig ist dabei nicht nur, dass sie 40 Mahlgrade bietet, sondern wie diese mit dem Kegelmahlwerk, dem Bohnenbehälter und den Zubehörteilen zusammenspielen.
Technische Details
Marke: GRAEF.
Modell: CM800 / Artikel-Nr. CM800EU
Artikeltypbezeichnung: Kaffeemühle CM 800
Farbe: Silber
Material: Aluminium / Aluminum
Gehäuse: Aluminiumgehäuse, silber lackiert
Mahlwerk: Edelstahl-Kegelmahlwerk
Mahlgradeinstellungen: 40
Zusatzfunktion: Zusätzliche Feineinstellung des oberen Mahlwerks
Bohnenbehälter: Verschließ- und abnehmbarer 350g Kaffeebohnenbehälter mit Staubdeckel
Schiebeverschluss: Ja
Kaffeemehlbehälter: Für bis zu ca. 12 Tassen Filterkaffee
Leistung: 230 V ~ 128 W 50 Hz
Spannung: 230 Volt
Artikelgewicht: 2,63 Kilogramm
Maße (L x B x H): 230 mm x 135 mm x 397 mm
Betriebsart: Netzteil
Herkunftsland: China
| Eigenschaft | Details / Wert |
|---|---|
| Abmessungen | 23L x 13,5B x 39,7H cm |
| Gewicht | 2,63 Kilogramm |
| Bohnenbehälter | 350 Gramm |
| Leistung | 128 Watt |
| Mahlwerk-Material | Edelstahl |
| Gehäuse-Material | Aluminium |
| Mahlgradeinstellungen | 40 |
| Lieferumfang | Kaffeemehlbehälter, 2 Siebträgerhalter, Fülltrichter, Reinigungspinsel, Ablagegummimatte |
Wichtig ist außerdem der genaue Funktionsumfang. Herstellerseitig genannt werden Automatische Mahlfunktion durch Taster, Ein- / Ausschalter, Antistatik-Einsatz, Aluminium-Schaufelrad mit 5er Teilung, Kabelaufwicklung, oberes Mahlwerk, unteres Mahlwerk und der Schiebeverschluss am Bohnenbehälter. Für eine Mühle in diesem Preisrahmen ist das eine sehr ordentliche Ausstattung, zumal der Lieferumfang den Einstieg in die Siebträger-Nutzung spürbar erleichtert.
Zum Zeitpunkt unserer Recherche am 21. Juni 2026 lag der Preis bei 149,99 € bei Amazon und bei € 189,99 im GRAEF Onlineshop. Preislich bewegt sich die CM800 damit im mittleren Einstiegssegment für Espresso-orientierte Heim-Kaffeemühlen.
Vergleich & Alternativen
Ein sinnvoller Vergleich ist nur dann hilfreich, wenn er sich auf reale Produkte mit belastbaren Daten stützt. Bei der GRAEF CM800 sehen wir drei besonders interessante Richtungen: eine günstigere oder einfachere Alternative für andere Einsatzprofile, eine mobile Lösung für Reisen und kleine Küchen sowie eine deutlich höher positionierte Mühle für alle, die vor allem mehr Präzision wollen.
Wenn du eine portable elektrische Lösung suchst, lohnt sich der Blick auf die OutIn Fino Elektrische Kaffeemühle im großen Daten-Check. Sie ist für den mobilen Einsatz konzipiert, arbeitet mit 28 externen Mahlstufen und setzt auf eine Ein-Knopf-Bedienung. Gegenüber der CM800 ist das eine völlig andere Philosophie: weniger stationäres Espresso-Setup, mehr Flexibilität für Reise, Ferienwohnung oder minimalistischen Haushalt. Wenn du dagegen einen festen Platz neben der Siebträgermaschine bestücken willst, wirkt die CM800 erwachsener und klassischer.
Preislich deutlich darunter liegt die AAOBOSI Kaffeemühle Elektrisch im großen Daten-Check. Sie bringt 60 Mahlgrade, LED-Digitaldisplay, Timer-Funktion und einen 2600-mAh-Akku mit. Das ist auf dem Papier sehr attraktiv, verfolgt aber ein anderes Konzept: moderner, tragbarer, digitaler. Die GRAEF CM800 kontert hier mit ihrem etablierten Marktauftritt, dem Aluminiumgehäuse, dem 350 g Bohnenbehälter und der klassischen stationären Siebträger-Orientierung. Wer eine dauerhafte Küchenlösung mit großem Bohnenbehälter sucht, bleibt eher bei GRAEF; wer Kabellosigkeit und Timer priorisiert, schaut sich AAOBOSI an.
Eine weitere direkte Alternative im ähnlichen Budget ist die Homtone Elektrisch Kaffeemühle für Siebträger im großen Daten-Check. Sie bietet 51 Mahlgrade, ein Edelstahl-Kegelmahlwerk und einen Antistatik-Einsatz. Hier zeigt sich gut, was die CM800 besonders macht: weniger die nackte Zahl der Mahlstufen, sondern die Verbindung aus Hersteller-Feinjustierung, etabliertem Zubehörpaket und langjähriger Präsenz im Espresso-Einstiegssegment.
Wenn du bewusst manuell mahlen willst, ist die WALDWERK Manuelle Kaffeemühle im großen Daten-Check eine ganz andere, aber spannende Richtung. Sie setzt auf ein Edelstahlmahlwerk, Aluminium, 304 Edelstahl und Eichenholz. Gegenüber der CM800 fehlt natürlich der Komfort des elektrischen Mahlens, dafür bekommt man maximale Einfachheit, Mobilität und eine plastikfreie Materialphilosophie. Für tägliche Espresso-Routinen mit mehreren Bezügen ist die elektrische GRAEF klar komfortabler.
Wer schließlich deutlich höher einsteigen will, sollte sich die Mahlkönig X54 Home Kaffeemühle Schwarz — Analyse ansehen. Mit 449.99 € spielt sie in einer ganz anderen Liga. Genau dort landet man, wenn die Hauptfrage nicht mehr lautet „Wie viel Funktion bekomme ich für einen fairen Preis?“, sondern „Wie viel Präzision, Konstanz und Premium-Gefühl bin ich bereit zu bezahlen?“ Unserer Einschätzung nach markiert die CM800 deshalb einen sinnvollen unteren Einstieg in die ernsthafte Espresso-Mahlung – die X54 steht dann für den deutlichen Qualitätssprung nach oben.
Vorteile & Nachteile im Überblick
Vorteile
- +Edelstahl-Kegelmahlwerk mit langsamer Drehzahl von ca. 800–900 Umdrehungen pro Minute
- +40 Mahlgradeinstellungen plus zusätzliche Feineinstellung des oberen Mahlwerks
- +Direkte Mahlung in den Siebträger oder in den Kaffeemehlbehälter
- +Umfangreicher Lieferumfang mit 2 Siebträgerhaltern, Fülltrichter und Reinigungspinsel
- +Kompakte Maße bei solidem Gewicht und hochwertigem Aluminiumgehäuse
- +Für Espresso, Filterkaffee und French Press einsetzbar
- +Im Markt etablierte Mühle mit guter Ersatzteilversorgung laut Coffeeness
Nachteile
- −Für Espresso teils deutliche Einstellarbeit nötig, inklusive möglicher Feinjustierung am Mahlwerk
- −Partikelverteilung laut Kaffeemacher.de breiter als bei präziseren, teureren Mühlen
- −Totraum von ca. 8 Gramm laut Kaffeemacher.de
- −Statische Aufladung und Reinigung werden von Coffeeness nicht als ideal beschrieben
- −Kunststoffanteile an funktionalen Stellen mindern den Premium-Eindruck
Praxis-Tipps & Insider-Wissen
Bei einer Mühle wie der GRAEF CM800 entscheidet nicht nur das Gerät selbst, sondern auch die Art, wie du es einsetzt. Gerade im Espresso-Bereich führt schon eine kleine Abweichung beim Mahlgrad zu deutlich anderen Bezugsergebnissen. Deshalb lohnt sich bei dieser Mühle eine bewusste Herangehensweise besonders.
Erster Tipp: Nutze die äußeren 40 Mahlgrade nicht als starres Raster, sondern als Ausgangspunkt. Hersteller und Fachredaktionen beschreiben beide, dass die CM800 für verschiedene Zubereitungsarten geeignet ist und zusätzlich am oberen Mahlwerk feinjustiert werden kann. In der Praxis heißt das: Wenn dein Espresso zu schnell läuft, lohnt sich nicht nur das Drehen am Einstellkragen, sondern gegebenenfalls auch der Blick auf die Feineinstellung.
Zweiter Tipp: Mahle möglichst kurz vor der Zubereitung. GRAEF und auch die Kaffeemühlen-Übersicht des Herstellers betonen, dass sich Aromen erst beim Mahlen freisetzen und Kaffee danach schnell an Frische verliert. Dieser Punkt ist gerade bei einer Mühle mit Direktmahlfunktion entscheidend. Die CM800 spielt ihren Vorteil dann aus, wenn der Weg von der Bohne zum Siebträger wirklich kurz bleibt.
Dritter Tipp: Behalte Rückstände und Totraum im Blick. Kaffeemacher.de nennt für die CM800 einen Totraum von ca. 8 Gramm. Selbst wenn du das nicht auf die Nachkommastelle nachvollziehen willst, ist die Ableitung klar: Regelmäßiges Ausbürsten und bewusstes Arbeiten mit kleinen Mengen kann helfen, älteres Mahlgut in der Mühle zu reduzieren.
Vierter Tipp: Nutze das Zubehör tatsächlich aus. Zwei Siebträgerhalter, Fülltrichter, Kaffeemehlbehälter und Reinigungspinsel sind keine Beigaben, die in der Schublade verschwinden sollten. Gerade der passende Halter und der Trichter können den Unterschied zwischen sauberem Workflow und verstreutem Pulver ausmachen.
Fünfter Tipp: Wenn du vor allem mit Espresso arbeitest, plane eine kurze Lernphase ein, statt die Mühle vorschnell zu unterschätzen. Mehrere Stimmen aus der Kaffee-Community betonen, dass mit etwas Geduld am Anfang sehr gute Ergebnisse erreichbar sind. Unserer Einschätzung nach ist das die richtige Erwartungshaltung: Die CM800 belohnt Beschäftigung, nicht bloß Knopfdruck.
Praxis-Hinweise für bessere Ergebnisse
- •Für Espresso die äußere Mahlgradeinstellung und bei Bedarf die zusätzliche Feineinstellung gemeinsam betrachten.
- •Direkt vor dem Bezug mahlen, damit das Mahlgut nicht unnötig Aroma verliert.
- •Den Auslauf und das Mahlwerk regelmäßig mit dem Reinigungspinsel von Rückständen befreien.
- •Bei Bohnenwechseln etwas Zeit für neue Einstellungen einplanen – die CM800 reagiert auf Bohne und Röstgrad spürbar.
Fazit
Die GRAEF CM800 ist eine Kaffeemühle mit klarem Profil. Sie will nicht die leiseste, modernste oder präziseste Mühle am Markt sein, sondern eine bezahlbare, ernstzunehmende Espresso-orientierte Heimlösung mit breitem Einsatzspektrum. Genau das gelingt ihr in vielen Punkten sehr gut: Das Aluminiumgehäuse wirkt wertig, das Edelstahl-Kegelmahlwerk ist sinnvoll gewählt, die 40 Mahlgradeinstellungen plus zusätzliche Feineinstellung bieten echte Reserven, und der Lieferumfang ist für diese Klasse überzeugend.
Besonders gefällt uns, dass GRAEF nicht nur ein Datenblatt abliefert, sondern eine Mühle, die klar auf den Alltag mit Bohnen, Siebträger und unterschiedlichen Zubereitungsarten zugeschnitten ist. Wer von einer einfachen Haushaltsmühle kommt, wird hier sehr wahrscheinlich einen deutlichen Qualitätssprung erleben – vor allem durch frisch gemahlenen Kaffee und die wesentlich feinere Steuerbarkeit.
Man muss aber fair bleiben: Die CM800 verlangt Aufmerksamkeit. Fachredaktionen beschreiben die Espresso-Abstimmung nicht als bequem, und gerade wer maximale Konstanz oder absolute High-End-Partikelverteilung sucht, wird irgendwann an Grenzen stoßen. Genau deshalb ist die Mühle nicht für jeden die perfekte Lösung, wohl aber für viele ein sinnvoller Einstieg in die ernsthaftere Kaffeezubereitung.
Unsere klare Empfehlung lautet deshalb: Die GRAEF CM800 lohnt sich besonders für ambitionierte Einsteiger und preisbewusste Heim-Baristi, die eine kompakte Espresso-Mühle mit echter Einstellreserve suchen und bereit sind, sich mit dem Mahlgrad zu beschäftigen. Wenn du dagegen sofortige Perfektion ohne Lernkurve erwartest, solltest du eher in eine höhere Klasse schauen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Weitere wichtige Informationen zum Thema
Die GRAEF CM800 ist zwar mit einem klaren Fokus auf Espresso konzipiert, aber ihre Vielseitigkeit ist eine ihrer grossen Stärken. Der Bericht hebt hervor, dass die Mühle ausdrücklich für verschiedene Zubereitungsarten ausgelegt ist, von feinstem Espresso über Filterkaffee bis hin zu grob gemahlenem Kaffee für die French Press. Dies wird durch die 40 Mahlgradeinstellungen ermöglicht, die über einen komfortablen Einstellkragen gewählt werden.
Diese Bandbreite macht die Mühle besonders für Nutzer attraktiv, die von vorgemahlenem Kaffee umsteigen und ein breites Spektrum an Kaffeegetränken geniessen möchten – zum Beispiel Espresso aus dem Siebträger unter der Woche und eine Kanne French Press am Wochenende. Während der Schwerpunkt und die Feinjustierungsmöglichkeiten sie ideal für angehende Heim-Baristas machen, bietet ihr grosses Einsatzspektrum einen deutlichen Mehrwert gegenüber reinen Einsteiger-Espressomühlen. Sie ist somit eine flexible Allround-Lösung für Haushalte mit vielfältigen Kaffeevorlieben.
Der Begriff 'aromaschonend' ist bei der GRAEF CM800 mehr als nur Marketing und lässt sich auf eine spezifische technische Eigenschaft zurückführen: das langsam laufende Edelstahl-Kegelmahlwerk. Laut Bericht arbeitet die Mühle mit nur ca. 800–900 Umdrehungen pro Minute. Diese niedrige Drehzahl ist entscheidend, da sie die Reibungswärme während des Mahlvorgangs minimiert.
Kaffeebohnen enthalten empfindliche, flüchtige Öle und Aromastoffe, die durch zu hohe Temperaturen beschädigt werden oder verloren gehen können. Indem die CM800 die Bohnen langsam und kühl mahlt, schont sie diese wertvollen Aromakomponenten. Im Gegensatz zu einfachen Schlagmessermühlen oder schneller drehenden Mahlwerken, die den Kaffee erhitzen können, sorgt die Kombination aus Kegelmahlwerk-Bauart und langsamer Rotation für ein qualitativ hochwertigeres Mahlgut, bei dem das ursprüngliche Aroma der Bohne besser erhalten bleibt. Der Begriff beschreibt also eine reale, funktionale Eigenschaft der Mühle, die direkt zur Qualität des Kaffees beiträgt.
Obwohl die GRAEF CM800 als preisattraktive Einsteigerlösung für Espresso gilt, sollten Sie laut Bericht mit einer gewissen Lernkurve und 'spürbarer Einstellarbeit' rechnen. Sie ist keine simple Komfortmühle, sondern ein Gerät, das Engagement erfordert. Die 40 Mahlgrade bieten eine gute Basis, doch für den perfekten Espresso kommt es auf kleinste Nuancen an. Hierfür ist die zusätzliche Feinjustierung am oberen Mahlwerk entscheidend.
Dieses Merkmal ermöglicht zwar sehr präzise Anpassungen, verlangt vom Nutzer aber auch die Bereitschaft, sich intensiv mit dem Zusammenspiel von Bohne, Mahlgrad und Maschine zu beschäftigen. Fachredaktionen und Nutzerstimmen aus der Kaffee-Community bestätigen, dass die Feinabstimmung Zeit kosten kann. Die Mühle liefert also keine perfekten Ergebnisse auf Knopfdruck. Sie ist ideal für Heim-Baristas, die bereit sind, durch Experimentieren zu lernen und ihre Einstellungen je nach Bohnensorte oder Röstgrad anzupassen, um das volle Potenzial der Mühle und ihrer Siebträgermaschine auszuschöpfen.
Quellen & Referenzen
Hinweis zur Transparenz
Diese Produktanalyse basiert auf umfangreicher Online-Recherche und Analyse öffentlich verfügbarer Informationen. Wir haben das Produkt nicht selbst physisch getestet.
Anhand der Analyse verschiedener Quellen haben wir uns ein eigenes Bild gemacht. Unsere Einschätzung stützt sich auf:
- Herstellerangaben und technische Datenblätter
- Verifizierte Nutzerbewertungen aus verschiedenen Quellen
- Expertenmeinungen und Analysen von Fachmedien
- Vergleiche mit ähnlichen Produkten
Wir legen großen Wert auf Objektivität und Transparenz. Alle Informationen wurden sorgfältig recherchiert und zusammengetragen. Dennoch ersetzen unsere Produktanalysen keine eigenen Tests und sollten als umfassende Informationsquelle zur Kaufentscheidung verstanden werden.
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